kaum erkennbare Unterschiede zwischen einem Workaholic und einem High Performer

Heute möchte ich gerne einen Interessenten Artikel aus Business Insider Deutschland teilen, der die kaum erkennbare Unterschiede zwischen einem Workaholic und einem High Performer beleuchtet.

Hier wird auf die folgenden wesentlichen Punkte eingegangen:

  • Werteorientierung
  • Priorisierung
  • Geschäft vs beschäftigt

Viel Spaß beim Lesen LINK zum Artikel

Herzlichen Grüße

Uwe Steinkötter

Von Spitzensportlern lernen: Erholung planen

528457_318825298207166_747023546_nEin erfolgreicher Sportler weiß um seine wichtigste Ressource, seinen Körper. Gerade wenn er langfristig erfolgreich ist hat er irgendwann erfahren und gelernt, wie er die Signale seines Körpers deuten kann und ihn damit zur Höchstleistung verhelfen kann.

Der Körper ist ein System, welches in der Lage ist, sich selbst auszugleichen. Einerseits sind das kleine Verletzungen wie Blasen, Schnittwunden oder nicht sichtbare Mikrorisse in den Muskeln. Dieser Ausgleich erfolgt je nach Trainingsstand und Erholungsphasen unterschiedlich lange. Werden die Körpereigenen Signale nicht ausreichend beachtet, verändern sich kleinere Verletzungen in deutlich schwerer. Der Körper schafft einen Ausgleich und ruft gleichermaßen um Hilfe. Das sind dann zu Beispiel vermehrte Erkältungskrankheiten sowie Reitzungen in den Sehnen etc. Werden diese Signale wieder nicht beachtet, erfolgen noch Schlimmere Erkrankungen die weder Training noch Wettkampf zulassen und zur Zwangspause führen.

Spitzensportler haben gelernt, die Signale ernst zu nehmen, richtig zu interpretieren und auch gezielt Hilfe in Anspruch zu nehmen. Das ist nicht jedem Sportler angeboren, es erfordert viel Wahrnehmung und sicher bei dem einen oder anderen auch viel Lehrgeld. Fast jeder musste schon mal einen wichtigen Wettkampf ausfallen lassen, da er vorher nicht auf seinen Körper gehört hatte und sich über die Signale hinweggesetzt hatte. Dieses Lehrgeld hilft dann beim nächsten Mal, die Erholungen ähnlich wie die Trainingsphasen zu planen und agil auf Änderungen des Gesundheitszustandes zu reagieren. Begleitung in Form von gezielter Ernährung, Physiotherapie und Massagen unterstützen und beschleunigen zudem die Erholung. Eine der Wichtigsten Komponenten aber bleibt ausreichend Schlaf.

Auch im Geschäftsalltag geht es uns ähnlich. Leichte Kopfschmerzen oder ein kleiner Schnupfen werden verdrängt, Schlaf wird oft verkürzt um noch effizienter zu sein. Mit Ausreden wie „das ist ja nur bis zum xxx“ versuchen wir uns das schön zu reden. Die Folge, auch der restliche Schlaf wird unruhiger und weniger erholsam, die Kopfschmerzen werden stärker über eine längere Zeit hinweg treten dann nach und nach andere Beschwerden auf. Es fängt mit Muskelverkürzungen und daraus resultierenden Verspannungen an, die sich oftmals zuerst im Schulter und Rückenbereich zeigen, die dann aber weiter zu Haltungsänderungen führen die dann in Bandscheibenvorfällen etc. enden können. Psychische Belastungen verstärken dies noch weiter.

Besonders kritisch wird es, wenn die Körpersignale durch die dauerhafte Einnahme von (schmerzlindernden) Medikamenten unterdrückt werden. Oder Entspannung durch Alkohol oder Drogen gesucht werden. Bewusst erwähne ich Medikamente und Alkohol/Drogen gemeinsam, da alles denselben Effekt hat: Veränderte Körperwahrnehmung. Und dies führt unweigerlich zu einer Verdrängung und nicht zu einer Ursachenbekämpfung.

Sinnvoll wäre es vielmehr, mehr Schlaf zur Regeneration, bewusster Ausgleich durch Sport oder Ruhe (je nach Art der Belastung im beruflichen und privaten Umfeld). Es bieten sich zur Regenerationsunterstützung an:

Leichtes Jogging, Walking oder Radfahren (Puls jeweils unter 130) in der Natur, Rückentraining, Pilates, Joga, autogenes Training, Meditationen, Sauna etc.

Viel Spaß und viel Erfolg beim Umsetzten der vielleicht entstandenen guten Vorsätze in 2017. Gerne unterstütze ich Sie dabei durch systemisches Coaching und Meantaltraining.

Uwe

Advent – Besinnliche Zeit

img_0868Advent – Besinnliche Zeit. Ja, schön wäre es. Irgendwie kommt mir die Adventszeit diesmal wie ein Endspurt in einem Marathon vor, nur mit der Perspektive das es nach der Ziellinie mindestens noch einmal über 40km weiter geht. Es hört nicht auf, der Terminkalender für Januar bis Juli ist schon wieder Rand voll.

O.K. Uwe, jetzt mal Perspektiven gewechselt: Du hast eine tolle Arbeit, die dir Spaß macht. Du bist und wirst gefragt. Hetze und Getrieben sein passiert in dir selbst, denn egal wie sehr du dich auch anstrengst der Tag wird nie mehr wie 24h haben. Also genieße die Zeit. Lächele bei einem Projektmeeting statt schon an den nächsten Termin zu denken, nimm dir die Zeit die die Aufgaben brauchen, sonst landen sie eh wieder bei dir und du ärgerst dich nur selbst. Gönn dir trotz der vielen geschäftlichen Termine Zeit mit deiner Familie.

Das alles würde ich mir selbst sagen, aus der Meta-Perspektive, also von außen beobachtend. Innehalten hilft mir diese Meta-Perspektive einzunehmen, mich zu erden, meinen Körper mit seinen Bedürfnissen wahr zu nehmen und so meine Energiespeicher wieder aufzufüllen. Leider gelingt mir das nicht immer, aber glücklicherweise mittlerweile immer öfter. Kurz die Augen schließen, tief durchatmen, an etwas Schönes denken – und dann gestärkt in die nächste Herausforderung eintauchen.

Besinnlichen Advent wünscht Euch,

Euer Uwe Steinkötter